{"id":1317,"date":"2025-03-08T22:38:06","date_gmt":"2025-03-08T21:38:06","guid":{"rendered":"https:\/\/ffschwandorf.de\/?page_id=1317"},"modified":"2025-03-08T22:38:06","modified_gmt":"2025-03-08T21:38:06","slug":"st-florian","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/feuerwehr-schwandorf.de\/?page_id=1317","title":{"rendered":"St- Florian"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1317\" class=\"elementor elementor-1317\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f689548 e-flex e-con-boxed wpr-particle-no wpr-jarallax-no wpr-parallax-no wpr-sticky-section-no e-con e-parent\" data-id=\"f689548\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c2fd69c elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"c2fd69c\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"504\" src=\"https:\/\/feuerwehr-schwandorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/021_Florian_15_03_2015-1-1.jpeg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-1319\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/feuerwehr-schwandorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/021_Florian_15_03_2015-1-1.jpeg 500w, https:\/\/feuerwehr-schwandorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/021_Florian_15_03_2015-1-1-298x300.jpeg 298w, https:\/\/feuerwehr-schwandorf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/021_Florian_15_03_2015-1-1-150x150.jpeg 150w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f25cf4e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"f25cf4e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h1 class=\"uk-article-title\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\">St. Florian<\/span><\/h1><div><p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>St. Florianstag<\/strong><\/span><\/p><p>Allj\u00e4hrlich begehen die Feuerwehren Bayerns am 4. Mai den Sankt-Florians-Tag.<\/p><p>Florian (geboren in Cannabiaca, dem heutigen Zeiselmauer bei Tulln; gestorben am 4. Mai 304 in Lauriacum, dem heutigen Lorch in Ober\u00f6sterreich) war ein r\u00f6mischer Beamter, der zum christlichen Glauben \u00fcbertrat und den M\u00e4rtyrertod starb.<\/p><p>Die Verehrung des Hl. Florians als Schutzpatron der Feuerwehren, dem einstigen M\u00e4rtyrer, hat auch in heutiger Zeit weiter seine Bedeutung. Die verschiedenartigsten Darstellungsformen finden wir vor allem im s\u00fcdlichen, deutschsprachigen Raum. Seit dem 15. Jahrhundert wird der Heilige mit einem K\u00fcbel oder Eimer dargestellt, aus dem er Wasser ins Feuer gie\u00dft. Sein Name steht f\u00fcr Menschen, die sich f\u00fcr andere einsetzen und dabei nicht selten ihr eigenes Leben oder die Gesundheit riskieren.<\/p><p style=\"text-align: center;\"><br \/><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Leben<\/span><\/strong><\/p><p>Da Florian sich unter anderem weigerte, den r\u00f6mischen G\u00f6ttern zu opfern, wurde er zun\u00e4chst vom Dienst suspendiert und mit Ehr- und Pensionsverlust in die Verbannung ins heutige Sankt P\u00f6lten geschickt.<\/p><p>Als einer Gruppe Christen in Lauriacum, dem heutigen Lorch, der Prozess gemacht werden sollte, war Florian trotz Verbannung angereist, um ihnen zu Hilfe zu kommen. Er wurde jedoch auf den Befehl des r\u00f6mischen Statthalters Aquilinus verhaftet und zusammen mit seinen Glaubensgenossen zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 4. Mai 304 vollstreckt. Florian wurden, so hei\u00dft es in Schriften, mit gesch\u00e4rften Eisen die Schulterbl\u00e4tter zerschlagen, anschlie\u00dfend sei der Sterbende mit einem M\u00fchlstein um den Hals in der Enns ertr\u00e4nkt worden.<\/p><p>Der Sage nach wurde seine Leiche sp\u00e4ter von Anh\u00e4ngern geborgen und mit einem Ochsenkarren abtransportiert. An der Stelle, an der das Zugtier stehen blieb, wurde Florian begraben. \u00dcber seinem Grab entstand sp\u00e4ter das heutige Stift Sankt Florian.<\/p><p>Eine weitere \u00dcberlieferung berichtet, dass zun\u00e4chst niemand bereit war, die Hinrichtung an Florian zu vollziehen. Schlie\u00dflich stie\u00df ein Soldat ihn doch mit einem M\u00fchlstein um den Hals ins Wasser; als er dem Ertrinkenden nachschauen wollte, erblindete er. Florian sei dann wieder aufgetaucht, die Leiche von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler mit ausgebreiteten Fl\u00fcgeln besch\u00fctzt worden, um sie vor Sch\u00e4ndung durch die Heiden zu bewahren. In der folgenden Nacht erschien Florian demnach Valeria, einer frommen Frau, mit der Aufforderung, ihn zu bestatten, was diese auf ihrem Landgut umgehend tat. Die Ochsen, die den Leichnam bef\u00f6rderten, seien vor Durst v\u00f6llig ermattet, worauf auf wunderbare Weise eine Quelle entstand &#8211; der noch heute flie\u00dfende \u201eFloriansbrunnen\u201c.<\/p><p>Nur acht Jahre nach der Hinrichtung wurde unter Kaiser Konstantin die volle Glaubensfreiheit zugesichert.<\/p><p>Die Existenz Florians wurde gelegentlich angezweifelt, ist heute aber unter Historikern unumstritten.<\/p><p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Florian gilt als Schutzpatron<\/strong><\/span><\/p><ul><li>der Feuerwehr (daher auch die Bezeichnung Florianij\u00fcnger oder Floriansj\u00fcnger f\u00fcr Feuerwehrleute sowie der f\u00fcr Feuerwehr-Fahrzeuge \u00fcbliche Funkrufname \u201eFlorian\u201c in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung &#8211; vielerorts ist es \u00fcblich zu seinem Gedenktag eine \u201eFlorianimesse\u201c zu halten, bei der die Feuerwehrleute in Ausgehuniform erscheinen)<\/li><li>der B\u00e4cker<\/li><li>der Rauchfangkehrer<\/li><li>der Bierbrauer<\/li><li>der G\u00e4rtner<\/li><li>der B\u00f6ttcher<\/li><li>der T\u00f6pfer<\/li><li>der Schmiede (Nagelschmiedfahne Losenstein 1868)<\/li><li>der Seifensieder<\/li><li>von Polen (Reliquien von ihm befinden sich in Krakau)<\/li><li>von Ober\u00f6sterreich und Linz<\/li><li>gegen Feuer und D\u00fcrre<\/li><li>bei Brandwunden<\/li><\/ul><p>Florian wird angerufen gegen Feuer- und Brandgefahren, K\u00e4mpfe, St\u00fcrme, Unfruchtbarkeit der Felder, gro\u00dfe D\u00fcrre.<\/p><p>Dargestellt wird Florian als R\u00f6mischer Legion\u00e4r mit Fahne, Wasserk\u00fcbel, mit einem brennenden Haus, manchmal mit M\u00fchlstein am Hals. Mitunter gibt es auch kuriose Darstellungsformen, wie im Kurort Bad T\u00f6lz in Oberbayern. Der Ort wurde mehrmals von Gro\u00dfbr\u00e4nden heimgesucht, so wurde zu Ehren des Heiligen vor dem T\u00f6lzer Finanzamt ein Floriansbrunnen aufgestellt. Um die Finanzbeamten zu verh\u00f6hnen, zeigt der T\u00f6lzer Florian einen entbl\u00f6\u00dften Hintern.<\/p><p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Gedenktag<\/strong><\/span><\/p><p>Sein katholischer Gedenktag ist der 4. Mai. Es handelt sich dabei um einen nicht gebotenen Gedenktag im Allgemeinen R\u00f6mischen Kalender. Bei den Feuerwehren in \u00d6sterreich wird daher der Florianitag gefeiert. Da Florian der Schutzpatron von Ober\u00f6sterreich ist, ist dort an diesem Tag schulfrei.<\/p><p style=\"text-align: center;\"><br \/><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Bauernregel<\/strong><\/span><\/p><p>Die dem Namenstag entsprechende Bauernregel lautet:<\/p><ul><li>Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut tragen kann<\/li><li>War&#8217;s an Ambrosius (4. April) sch\u00f6n und rein, wird&#8217;s an Florian umso wilder sein.<\/li><\/ul><p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Sankt-Florian-Prinzip<\/strong><\/span><\/p><p>\u201eO heiliger St. Florian, verschon mein Haus, z\u00fcnd andre an.\u201c<\/p><\/div>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St. Florian St. Florianstag Allj\u00e4hrlich begehen die Feuerwehren Bayerns am 4. Mai den Sankt-Florians-Tag. Florian (geboren in Cannabiaca, dem heutigen Zeiselmauer bei Tulln; gestorben am 4. Mai 304 in Lauriacum, dem heutigen Lorch in Ober\u00f6sterreich) war ein r\u00f6mischer Beamter, der zum christlichen Glauben \u00fcbertrat und den M\u00e4rtyrertod starb. Die Verehrung des Hl. Florians als Schutzpatron der Feuerwehren, dem einstigen M\u00e4rtyrer, hat auch in heutiger Zeit weiter seine Bedeutung. Die verschiedenartigsten Darstellungsformen finden wir vor allem im s\u00fcdlichen, deutschsprachigen Raum. Seit dem 15. Jahrhundert wird der Heilige mit einem K\u00fcbel oder Eimer dargestellt, aus dem er Wasser ins Feuer gie\u00dft. Sein Name steht f\u00fcr Menschen, die sich f\u00fcr andere einsetzen und dabei nicht selten ihr eigenes Leben oder die Gesundheit riskieren. Leben Da Florian sich unter anderem weigerte, den r\u00f6mischen G\u00f6ttern zu opfern, wurde er zun\u00e4chst vom Dienst suspendiert und mit Ehr- und Pensionsverlust in die Verbannung ins heutige Sankt P\u00f6lten geschickt. Als einer Gruppe Christen in Lauriacum, dem heutigen Lorch, der Prozess gemacht werden sollte, war Florian trotz Verbannung angereist, um ihnen zu Hilfe zu kommen. Er wurde jedoch auf den Befehl des r\u00f6mischen Statthalters Aquilinus verhaftet und zusammen mit seinen Glaubensgenossen zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 4. Mai 304 vollstreckt. Florian wurden, so hei\u00dft es in Schriften, mit gesch\u00e4rften Eisen die Schulterbl\u00e4tter zerschlagen, anschlie\u00dfend sei der Sterbende mit einem M\u00fchlstein um den Hals in der Enns ertr\u00e4nkt worden. Der Sage nach wurde seine Leiche sp\u00e4ter von Anh\u00e4ngern geborgen und mit einem Ochsenkarren abtransportiert. An der Stelle, an der das Zugtier stehen blieb, wurde Florian begraben. \u00dcber seinem Grab entstand sp\u00e4ter das heutige Stift Sankt Florian. Eine weitere \u00dcberlieferung berichtet, dass zun\u00e4chst niemand bereit war, die Hinrichtung an Florian zu vollziehen. Schlie\u00dflich stie\u00df ein Soldat ihn doch mit einem M\u00fchlstein um den Hals ins Wasser; als er dem Ertrinkenden nachschauen wollte, erblindete er. Florian sei dann wieder aufgetaucht, die Leiche von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler mit ausgebreiteten Fl\u00fcgeln besch\u00fctzt worden, um sie vor Sch\u00e4ndung durch die Heiden zu bewahren. In der folgenden Nacht erschien Florian demnach Valeria, einer frommen Frau, mit der Aufforderung, ihn zu bestatten, was diese auf ihrem Landgut umgehend tat. Die Ochsen, die den Leichnam bef\u00f6rderten, seien vor Durst v\u00f6llig ermattet, worauf auf wunderbare Weise eine Quelle entstand &#8211; der noch heute flie\u00dfende \u201eFloriansbrunnen\u201c. Nur acht Jahre nach der Hinrichtung wurde unter Kaiser Konstantin die volle Glaubensfreiheit zugesichert. Die Existenz Florians wurde gelegentlich angezweifelt, ist heute aber unter Historikern unumstritten. Florian gilt als Schutzpatron der Feuerwehr (daher auch die Bezeichnung Florianij\u00fcnger oder Floriansj\u00fcnger f\u00fcr Feuerwehrleute sowie der f\u00fcr Feuerwehr-Fahrzeuge \u00fcbliche Funkrufname \u201eFlorian\u201c in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung &#8211; vielerorts ist es \u00fcblich zu seinem Gedenktag eine \u201eFlorianimesse\u201c zu halten, bei der die Feuerwehrleute in Ausgehuniform erscheinen) der B\u00e4cker der Rauchfangkehrer der Bierbrauer der G\u00e4rtner der B\u00f6ttcher der T\u00f6pfer der Schmiede (Nagelschmiedfahne Losenstein 1868) der Seifensieder von Polen (Reliquien von ihm befinden sich in Krakau) von Ober\u00f6sterreich und Linz gegen Feuer und D\u00fcrre bei Brandwunden Florian wird angerufen gegen Feuer- und Brandgefahren, K\u00e4mpfe, St\u00fcrme, Unfruchtbarkeit der Felder, gro\u00dfe D\u00fcrre. Dargestellt wird Florian als R\u00f6mischer Legion\u00e4r mit Fahne, Wasserk\u00fcbel, mit einem brennenden Haus, manchmal mit M\u00fchlstein am Hals. Mitunter gibt es auch kuriose Darstellungsformen, wie im Kurort Bad T\u00f6lz in Oberbayern. Der Ort wurde mehrmals von Gro\u00dfbr\u00e4nden heimgesucht, so wurde zu Ehren des Heiligen vor dem T\u00f6lzer Finanzamt ein Floriansbrunnen aufgestellt. Um die Finanzbeamten zu verh\u00f6hnen, zeigt der T\u00f6lzer Florian einen entbl\u00f6\u00dften Hintern. Gedenktag Sein katholischer Gedenktag ist der 4. Mai. Es handelt sich dabei um einen nicht gebotenen Gedenktag im Allgemeinen R\u00f6mischen Kalender. Bei den Feuerwehren in \u00d6sterreich wird daher der Florianitag gefeiert. Da Florian der Schutzpatron von Ober\u00f6sterreich ist, ist dort an diesem Tag schulfrei. Bauernregel Die dem Namenstag entsprechende Bauernregel lautet: Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut tragen kann War&#8217;s an Ambrosius (4. 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